Otevírací doba
Oddělení pro dospělé
 

pondělí

 8.00 - 18.00

úterý   zavřeno
středa

8.00 - 18.00

čtvrtek 8.00 - 18.00
pátek

8.00 - 18.00

 

Hudební oddělení
Zvuková knihovna 

Jako na dospělém oddělení

a ve čtvrtek pouze do 13,30!

 

Dětské oddělení 

pondělí

12.30-18.00

úterý zavřeno
středa

12.30-18.00

čtvrtek 12.30-18.00
pátek

12.30-18.00

 

Pobočky Březinova
a Bedřichov

pondělí 10.00 - 12.00
13.00 - 17.00
úterý zavřeno
středa 10.00 - 12.00
​13.00 - 18.00
čtvrtek 10.00 - 13.00
pátek 10.00 - 12.00
​13.00 - 17.00

 

Pobočka Horní Kosov

pondělí 10.00 - 12.00
13.00 - 17.00
úterý zavřeno
středa 10.00 - 12.00
13.00 - 17.00
čtvrtek 10.00 - 13.00
pátek 10.00 - 12.00
13.00 - 17.00

Historische Daten

1700 – 1705 - Gründung eines Jesuitenkollegs mit einem Bibliotheksraum

1760 – Gründung einer Gymnasialbibliothek

1871 – der Verein "Beseda jihlavská" ("Iglauer Vereinshaus") mit einer Vereinsbibliothek wurde gegründet

1885 – Gründung einer deutschen öffentlichen Bibliothek

1894 – man baute ein Vereinshaus mit einer Bibliothek, die später in die Böhmische öffentliche Bibliothek umbenannt wurde

1919 – Bibliotheksgesetz – die Böhmische öffentliche Bibliothek geht in die Gemeindeverwaltung über, ein bezahlter Bibliothekar

1921 – Umzug in die Theaterstraße, Bibliothekar S. Rambousek

1922 – die Bibliothek beginnt ihre regelmäßige Tätigkeit

1932 - „Bücherliste der öffentlichen Stadtbibliothek" herausgegeben von S. Rambousek

1945 -  Verlegung der Bibliothek auf den Masarykplatz 64, Leitung Fr. Augusta

1951 -  Bibliothek wurde zur Kreisbibliothek

1960 – Kreisbibliothek wurde zur Bezirksbibliothek

1964 – das Gebäude wurde einer umfangreichen Adaptation unterzogen

1970 – Bibliothekszweigstelle Bedřichov eröffnet

1971 – Freihandaufstellung in der Abteilung für erwachsene Leser eröffnet

1986 - Renovierung der Elektroinstallation – Freihandaufstellung in der Abteilung der Ge­sell­schafts­wis­sen­schaften

1989 - Bibliothekszweigstelle Březinova eröffnet

1994 – Bibliothek wurde wieder zur Stadtbibliothek – das Gebäude wurde der Königlichen Kanonie der Prämonstratenser in Strahov zurückgegeben

1996 – man beginnt mit der Automatisierung des Betriebs in der Stadtbibliothek

1997 – neue Ausrichtung, Online-Katalog und automatisiertes Ausleihprotokoll in der Abteilung für Kinder und Jugendliche

1998 – Eröffnung eines neuen Lesesaals – Automatisierung in der Abteilung der Ge­sell­schafts­wis­sen­schaften – Modernisierung des Studiensaals für Kinder

1999 – Automatisierung der Abteilung für erwachsene Leser – freier Internetzugang für Benutzer in der Abteilung der Ge­sell­schafts­wis­sen­schaften – Eröffnung der Musikabteilung

2000 - Internet in der Abteilung für Kinder und Jugendliche – Automatisierung der Zweigstelle Březinova – Entstehung einer Hörbibliothek für sehbehinderte Menschen
2001 - Internet für Sehbehinderte

2002 – Automatisierung der Zweigstelle Bedřichov – Internetanschluss  in Březinova und Bedřichov -  Eröffnung der Abteilung für regionale Dienstleistungen – Eröffnung der Bibliothekszweigstelle in Horní Kosov

2003 – die Bibliothek übersiedelte in das neu renovierte Gebäude in der Hluboká-Straße, Eröffnung am 1. Oktober 2003

2004 – die Bibliothek wurde zum Betreiber des Gustav-Mahler-Hauses

2005 – das neue automatisierte System CLAVIUS – die Zweigstellen Bedřichov und Březinova wurden online

2006 – Eröffnung der Dauerausstellung Gustav Mahler und Jihlava im Gustav Mahler-Haus

2007 – neue Webseite der Bibliothek

2008- seit 1. Juli wurde der Magistrat der Stadt Jihlava zum Betreiber des Gustav-Mahler-Hauses

2009 - Installation einer akustischen Signalisierung, die den Sehbehinderten und Blinden ihre Orientierung erleichtern soll

2010 – Bibliothek auf Facebook – WiFi im Studiensaal

2011 – neuer online Webkatalog Carmen – Ausleihe von eBook-Readern, thematischen Koffern und Hörbüchern – vorübergehende Schließung der Zweigstelle Horní Kosov – Übergang vom Format Unimarc auf MARC21

2012 – Leseecken mit Sesseln, Wickeltisch und Getränkeautomat – Buchrückgabekasten – die Zweigstelle Horní Kosov blieb das ganze Jahr geschlossen

2013 – Kinderecke für unsere kleinsten Besucher – Smartkatalog für Mobilgeräte – Brettspielverleih - Wiedereröffnung der Zweigstelle Horní Kosov

2014 – Umbau der Kinder- und Jugendabteilung – eBook-Verleih

2015 – Lesebrillen zum Ausleihen – Brettspiel Club  DESKNI TO! – Bibliothek-O-Bus

2016 – Instagram-Profil – Validierungsstelle Mein ID – neue Dienstleistung für Sehbehinderte FriendlyVox

2017 - Regenschirmverleih – Info-Vierteljahresschrift Čteník - Schachspiel - Ohrstöpselautomat

2018 – neues Bibliothekssystem Tritius – Umzug und neue Innensausstattung der Zweigstelle Březinova – Modernisierung der Kinder- und Jugendabteilung – Lekotek

2019 – Raumerweiterung der Zweigstelle Horní Kosov – Dachreparatur des Hauptgebäudes (Anfang Oktober 2018)

2020 – Innenausstattung der Zweigstelle Horní Kosov – Vollendung der Dachreparatur – Bücherbox – Bibliothek wurde wegen der Covid-19-Pandemie geschlossen – YouTube-Kanal der Bibliothek

 

Historie des Gebäudes in der Hluboká-Straße


Das Bibliotheksgebäude ist der jüngste Bestandteil eines Barockbaukomplexes. Es war ursprünglich ein Jesuitengymnasium, das im Jahre 1727 eröffnet wurde. Als das Jesuitenkolleg, das Seminar und auch das Gymnasium im Jahre 1773 aufgelöst wurden,wurde die Schule zum Staatseigentum. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Gebäude radikal umgebaut. Während der Rekonstruktion wurde im dritten Stock vorübergehend der sog. „Theatersaal“ platziert, die heutige Kinder- und Jugendabteilung. Hier wurde im Jahr 1740 die erste Oper in Jihlava aufgeführt.

Im Jahr 1890 hat das Gymnasium dieses Gebäude verlassen, das leere Haus hat dann die Stadt für die Einquartierung des Heeres gekauft. Danach wurde das Gebäude für verschiedene Zwecke benutzt. Es diente als Miethaus, Musikschule, Familien- und Mädchenschule, Wachstube und Stadtarchiv. Ein Ereignis des Jahres 1935 ist erwähnenswert, die Firma Baťa kaufte das Haus Nr. 49 auf dem Hauptplatz. Es wurde entschieden, die hier im Jahr 1925 entdeckten Renaissancefresken zu retten und in das erste Geschoss des ehemaligen Gymnasiums, in dessen Musiksaales, zu übertragen. Bei dieser unzweifelhaft einzigartigen Angelegenheit wurden 29 m2 eines wertvollen Freskos gerettet, das ursprünglich das Maßhaus der Apotheke zur St. Anna bedeckte, die im Haus Nr. 49 platziert gewesen war. Sorgfältig restauriert wurden die Fresken bei einer späteren Rekonstruktion des Gebäudes in der Hluboká-Straße 1 im Jahr 2003.

Im Zweiten Weltkrieg wurde im Gebäude vorübergehend die Stadtbibliothek platziert.

Dann hatten hier kurz das Archiv, die Schule für Frauenberufe, ein Studentenheim und von 1950 bis 1960 die Kreiskommandantur der Staatssicherheit ihren Sitz. Seit dem Jahr 1961 wurde das Gebäude für ca. 40 Jahre zum Sitz des staatlichen Bezirksarchivs.
Im Jahre 2002 wurde mit der Renovierung des Gebäudes für Zwecke einer Stadtbibliothek begonnen. Eine Reihe von anspruchsvollen Bauarbeiten wurde unter der Aufsicht des Denkmalschutzamtes durchgeführt. Die Renovierung sollte möglichst viele ursprüngliche Konstruktionen bewahren und zugleich die Anforderungen einer modernen Bibliothek erfüllen.

Am 1. Oktober 2003 wurden die neu renovierten Räume für erste Besucher geöffnet.